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Treffpunkt Galgenberg: Vortrag über die Begegnung Christian Morgensterns mit Rudolf Steiner

Datum: 08.06.2011


Mit einem Vortrag im Rahmen des Rudolf-Steiner-Jahres 2011 möchte der Freundeskreis Bismarckhöhe in seiner Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Galgenberg“ einen Bogen von Christian Morgenstern zu Rudolf Steiner spannen, dem vor 150 Jahren geborenen Philosophen, Esoteriker und Begründer der Anthroposophie: Am Donnerstag, den 9. Juni 2011, um 17:00 Uhr spricht Johannes Lenz im Salon der Bismarckhöhe zum Thema „Christian Morgenstern und Rudolf Steiner – eine Begegnung auf Augenhöhe.

Dem Begründer einer Weltanschauung, der vielen nur durch die Begriffe „Waldorf-Pädagogik“, „Biologisch-dynamische Landwirtschaft“ oder „Anthroposophische Medizin“ geläufig ist, widmete Christian Morgenstern in seinem kurz vor seinem Tod entstandenen Werk „Autobiographische Notiz“ einen bedeutungsvollen, unmissverständlichen Hinweis: „In dieser Persönlichkeit lebt ein großer spiritueller Forscher ein ganz dem Dienste der Wahrheit gewidmetes Leben vor uns und für uns dar. Vor ihm darf auch der Unabhängigste sich von neuem besinnen und revidieren...“

Christian Morgenstern hat sich in den letzten drei Lebensjahren mit eindrucksvoller Konsequenz auf Rudolf Steiner zu bewegt und die von ihm begründete Anthroposophie studiert. Poetische Frucht dieser letzten Revision ist der Gedichtband „Wir fanden einen Pfad.“

Der Referent Johannes Lenz, Pfarrer und von 1979 bis 1997 Oberlenker der Christengemeinschaft, einer christlichen, von der Anthroposophie inspirierten Kirche, ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zu theologischen und anthroposophischen Themen. Er wird unter anderem der spannungsvollen Frage nachgehen, ob und wie das Lebensprojekt der Galgenpoesie Morgensterns mit diesen letzten Gedichten in Verbindung zu bringen ist.

Freundeskreis Bismarckhöhe

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